Geo-Endungen und Verwaltung

Seit einiger Zeit können Regionen, Länder und Städte neben der Internetendung „.de“ eine sogenannte Geo-Endung nutzen. Doch viele Verwaltungen reagieren noch zurückhaltend.Eine Website mit deutschem Betreiber endete bisher meist auf der Länderendung „de“, „com“ oder auch „net“. Die Auswahlmöglichkeiten waren lange Zeit begrenzt. Mit der aktuellen Domainreform soll das nun anders werden. Hunderte neuer Netz-Endungen wurden mittlerweile freigeschaltet, darunter auch  solche für Städte und Regionen. Die jeweiligen Verwaltungen waren in den Vergabeprozess stets mit eingebunden.

Endungen für Stadt und Regionen

Seit mehr als drei Jahren führt die globale Internetverwaltung Icann (Internet Corporation für Assigned Names and Numbers)sukzessive alternative Endungen ein. Diese neuen Top Level Domains, wie
sie in der Tech-Sprache heißen, beziehen sich wie .berlin und .bayern auf Städte und Regionen, wie .auto und .reisen auf Branchen oder drehen sich wie .edeka und .Volkswagen um Marken. Für eine Gebühr von 185.000 US-Dollar konnte sich im Frühjahr 2012 jeder bei der Icann um eine frei gewählte  Internetendung bewerben. Seit Ende 2013 werden die Top Level Domains freigeschaltet. Etwa 1.200
sind bis heute online, weitere 200 sollen in den nächsten Monaten noch hinzukommen.

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